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Hier finden Sie die wichtigsten Kaufkriterien aufgelistet und erklärt.

Räder

Allgemein sind für einen Rasentraktor Geländereifen zu empfehlen. Denn mit Geländereifen ausgestattet, kann das Gerät die meisten Arten von Bodenflächen befahren. Auch schlammige Böden, nasses Gras und steinige Flächen sind dann kein Hindernis für die Arbeit. Zusätzlich sollte der Rasentraktor gut auf asphaltierten Straßen fahren können. Generell haben größere Räder bessere Bodenhaftung als kleinere. Außerdem sollten die Räder ein ausgeprägtes Profil haben.

Radabstand

Ebenfalls gehört der Radabstand zu den Kaufkriterien. Je größer der Radabstand, desto besser lässt sich ein Rasentraktor im unebenen Gelände lenken. Ein enger Radabstand sollte deshalb nur gewählt werden, wenn ausschließlich flache und ebene Flächen gepflegt werden. Fällt der Radabstand klein aus, kann der Rasentraktor schlecht Unebenheiten überwinden. Auch das Fahren auf Steigungen und Gefällen kann dann schwierig bis unmöglich sein.

Schnittbreite

Eines der wichtigsten Kaufkriterien ist die Schnittbreite. Die Schnittbreite ist die Breite des vom

Rasentraktor gemähten Rasenstreifens. Größere Grundstücke mit keinen oder nur wenigen Hindernissen können mit einer Schnittbreite ab 100 cm gemäht werden. Dies ist eine deutliche Zeitersparnis weil das Grundstück weniger oft abgefahren werden muss. Aber eine größere Schnittbreite bedeutet auch, dass der Rasentraktor nicht in alle Ecken kommt. Dann müssen schwer zugängliche Stellen, Ränder und die Rasenfläche um Hindernisse herum nachgearbeitet werden.

Umgekehrt bedeutet eine schmale Schnittbreite, dass der Rasentraktor ein Grundstück öfter Bahn für Bahn abfahren muss. Das führt du mehr Zeitaufwand. Allerdings kann man ein Gerät mit einer schmalen Schnittbreite deutlich besser durch ein komplexes Grundstück manövrieren. Wenn sich auf dem Grundstück viele Bäume, Wege und Beete befinden, ist eine schmalere Schnittbreite empfehlenswert. Dann erreicht der Rasentraktor alle wichtigen Stellen und man muss meistens nicht mehr nacharbeiten.

Schnitthöhe

Die Schnitthöhe sollte schnell und einfach eingestellt werden können. Bei den meisten Modellen ist die Schnitthöhe stufenlos einstellbar. Die Einstellung der Schnitthöhe variiert zum Beispiel je nach Jahreszeit. Wenn die Rasenfläche dauerhaft Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist, verhindert eine höhere Schnitthöhe das schnelle Austrocknen der Rasenfläche.

Tank

Rasentraktoren laufen mit Benzin und haben deshalb auch einen Benzintank. Das Tankvolumen ist in den Meisten Fällen an die Leistung des Motors angepasst. Mäht man große Flächen am Stück, is es wichtig dass der Tank nicht zu klein ausfällt. Denn nachtanken während der Arbeit ist lästig und zeitraubend. Fällt das Grundstück hingegen weniger groß aus, ist auch ein kleinerer Tank ausreichend.

Motor und Getriebe

In der Regel arbeitet der Motor eines Rasentraktors mit einer Leistung von 2 bis 15 PS. Wenn beim Rasenmäher Steigungen zu überwinden sind, oder wenn die Rasenfläche sehr groß ist, wird ein leistungsstarker Motor benötigt. 15 PS sind dann ideal.  Halten sich die Steigungen und die Rasenfläche in Grenzen, reicht aber auch ein Motor mit weniger Leistung.

Mit einem hydraulischen Getriebe kann der Fahrer die Fahrgeschwindigkeit ohne Schalten und Kuppeln anpassen. Sehr hochwertige Rasentraktoren sind mit einem Automatik-Getriebe ausgestattet. Dieses arbeitet im Betrieb ähnlich wie das hydraulische Getriebe.

In den meisten Fällen kann der Fahrer in 6 Gängen schalten. Sowohl vorwärts als auch Rückwärts. Hochwertige Geräte sind mit 6 bis 12 Gängen ausgestattet. Aber ACHTUNG! bei günstigen Modellen kann es vorkommen, dass KEIN Rückwärtsgang vorhanden ist. Der Rasentraktor muss dann zurückgeschoben werden. Dies  erschwert die Nutzung des Gerätes.